10 Jahre Bertolt-Brecht-Schule

von links: Reiner Hofer, Gerd Kohlhofer, Georg Streif

Wolfgang Kaletta (links) und Hasim Celik

Nurettin Yilmaz und Roxanna Nothaft

Marco Scheiterbauer

Gerd Kohlhofer

Gerd Kohlhofer

Gerd Kohlhofer (links) und Dr. Harald Schmidt

von links: Özer Gülec, Gerd Kohlhofer, Nurettin Yilmaz

Georg Streif (links) und Gerd Kohlhofer

Dr. Harald Schmidt

Dr. Klemens Gsell

Marco Scheiterbauer

Reiner Hofer

Reiner Hofer

Dr. Klemens Gsell

Georg Streif

Georg Streif

Mit Beginn des Schuljahres 2007 wurde die Kooperation zwischen der Bertolt-Brecht-Schule und der Bayerischen Taekwondo Union zum ersten Mal in die Tat umgesetzt.

Zehn Jahre später wurde das Jubiläum bei einer kleinen Feier in der Aula der Bertolt-Brecht-Schule begangen. Für die Moderation der Veranstaltung stellte sich Marco Scheiterbauer, bayerischer Sportdirektor für den Zweikampf und Bundestrainer, zur Verfügung. Für den musikalischen Rahmen der Jubiläumsfeier konnte die Musikband der Bertolt-Brecht-Schule gewonnen werden.

Als erster Redner wurde BTU-Präsident Gerd Kohlhofer von Marco Scheiterbauer ans Mikrophon gebeten. In seiner Rede lobte der bayerische Präsident zunächst das Engagement seines Vorgängers Reiner Hofer, den er als den „Ziehvater“ des Erfolgsmodells „Taekwondo in der Bertolt-Brecht-Schule“ bezeichnete. Ohne ihn und ohne den Schulleiter Dr. Harald Schmidt wäre das Projekt wohl nie zum Abschluss gekommen. Dass das Projekt dann so erfolgreich wurde, dass es über die Nürnberger und die bayerischen Grenzen hinaus für Aufsehen sorgte, lag vor allem am Einsatz von Landestrainer Nurettin Yilmaz, der von seinem Landestrainerkollegen Özer Gülec unterstützt wird. Einen gewichtigen Anteil am Erfolg hatte aber auch der BTU-Vizepräsident Georg Streif. Aus diesem Grund überreichte Gerd Kohlhofer den „Ehrenpreis des BTU-Präsidenteb“ an Dr. Harald Schmidt, Nurettin Yilmaz, Özer Gülec und Georg Streif.

Dr. Harald Schmidt, der als nächster Redner ans Mikrophon gebeten wurde, ließ noch einmal die letzten zehn Jahre Revue passieren. Kurz nachdem er 2006 das Amt als Schulleiter an der Bertolt-Brecht-Schule übernommen hatte, lernte er Reiner Hofer als damaligen Präsident der Bayerischen Taekwondo Union kennen. Gleich beim ersten Gespräch, bei dem es um ein ganz anderes Thema ging, zeigte sich, dass die Chemie zwischen Ihnen passt. Anfang 2017 kam Reiner Hofer wieder auf ihn zu. Dieses Mal ging es um die Frage, ob Taekwondo als neuer Verband in das Förderprogramm „Eliteschule des Sports“ aufgenommen werden kann. Die folgenden Gespräche waren dann so zielführend, dass Taekwondo mit dem Beginn des Schuljahres 2007/2008 als weiterer Verband aufgenommen werden konnte. Die Bilanz der sportlichen Erfolge war und ist überaus beeindruckend.

Auch Dr. Klemens Gsell, der sich als Sportbürgermeister der Stadt Nürnberg maßgeblich für den Neubau des Bundesleistungszentrums eingesetzt hat, ging auf die Erfolge ein, die von den Schülern der Bertolt-Brecht-Schule bei der Jugend-Olympiade, den Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften gewonnen werden konnten. 

Aus der Sicht von Reiner Hofer, der ebenfalls ans Mikrophon gebeten wurden, fügte sich beim Projekt Bertolt-Brecht-Schule mehr oder weniger eins zum anderen. Nachdem er sich die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer „Partnerschule des Leistungssportes“ einmal genauer angeschaut hatte, vereinbarte er mit dem Schulleiter Dr. Harald Schmidt einen Gesprächstermin, dem dann noch viele folgten. Bereits ein halbes Jahr später hatte Taekwondo alle Voraussetzungen erfüllt. Mit dem Beginn des Schuljahrs 2007 durften dann zwölf Mitglieder des bayerischen Landeskaders in der Bertolt-Brecht-Schulde die speziell eingerichteten Leistungssportklassen besuchen. Als verantwortlicher Trainer stellte sich Nurettin Yilmaz zur Verfügung, der dieses Amt auch heute noch mit einem bemerkenswerten Engagement und überaus erfolgreich ausübt.

Reiner Hofer bedankte sich auch bei Georg Streif, der sich seit dem Beginn der Planungsphase für den derzeit auf dem Gelände der Bertolt-Brecht-Schule im Rohbau befindliche Taekwondo-Bundesleistungszentrum, also seit fast zwei Jahren, als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung gestellt hat.

BTU-Vizepräsident Georg Streif, der nach einem Showprogramm von zwölf Taekwondo-Schülerinnen und -Schülern als letzter Redner ans Mikrophon gebeten wurde, bedankte sich noch einmal bei allen, die in den letzten zehn Jahren erfolgreich an der Zusammenarbeit mit der Bertolt-Brecht-Schule mitgewirkt haben.

Man kann sich nur wünschen, dass die Zusammenarbeit weiterhin so erfolgreich bleibt, wie in den vergangenen Jahren.