Bayerische Technik-Meisterschaft in Ansbach

Acht Jahre in Folge wurde die Bayerische Poomsae-Meisterschaft in der Sporthalle der Berufsfachschule in Ansbach ausgetragen. Wie jedes Jahr kniete sich das Team des TSV 1860 Ansbach in ihre Rolle als Ausrichter und Gastgeber für die zum 32. Mal ausgetragenen „Bayerische“. In der bereits gewohnt perfekten Manier sorgte das große Helferteam unter der Leitung von Abteilungsleiterin Inge Bühler-Saal in der Sporthalle für einen würdigen Rahmen. Neben der immer sehr schönen Dekoration der Hallenflächen wurde auch für das leibliche Wohl - mit tatkräftiger Unterstützung der Hauswirtschaftsklasse – in vorbildlicher Weise gesorgt.

Vor der offiziellen Eröffnung der Bayerischen Meisterschaft begrüßte Vizepräsident Joerg Kohlenz neben den knapp 250 Teilnehmern und 21 Vereinen, DTU und BTU Vorständen und Ehrengästen, auch noch den stellvertretende Bürgermeister von Ansbach, sowie eine Vertreterin des Vorstandes des TSV Ansbach und den Vorsitzenden des Stadtverband Sport. Alle Gäste richteten im Anschluss ihre Glückwünsche an das Teilnehmerfeld.

Die Leitung des Kampfgerichts übernahm Dr. Marion Schrader die nun offiziell bis zur Rückkehr von Christian Nuissl die operative Vertretung übernehmen wird. Unterstützt wird Marion dabei von Sergio Albanese, der an diesem Wochenende leider terminlich nicht teilnehmen konnte.

Die Verantwortung und Betreuung der PC-Anlagen und der (neuen) Software obliegt offiziell Melhem El-Achkar. Dankeswerter Weise wurde Mel dieses Mal (wieder) von Matthias Tracksdorf (TUS) unterstützt. Aus der Sicht von Vizepräsident Joerg Kohlens gab es mit der Technik erfreulicherweise keine Probleme. „Ein dickes Dankeschön an Matthias für die tolle Unterstützung und Hilfe bei der Übernahme der Software. Wir sind unserem befreundeten Landesverband TUS sehr dankbar. Besonders stolz bin ich, dass wieder ein reibungsloser Ablauf von technischer Seite garantiert war.“

In der Halle wurden Wettkampfmatten für drei Flächen ausgelegt. Für die Bewertung der Leistungen standen dieses Jahr leider nicht sehr viele Punktrichter zur Verfügung, so dass zum ersten Mal Kampfrichter-Anwärter eingesetzt werden mussten. Ein Highlight bei den Kampfrichtern gab es allerdings auch: WTF-Referee Luciano Costantino kam extra aus Baden-Württemberg angereist um zu unterstützen.  „Mein Besonderer Dank geht an alle unseren bayerischen Kampfrichtern, welche sich wieder Zeit genommen haben, und natürlich an Luciano der die Reise von Baden-Württemberg auf sich genommen hat“ so Dr. Marion Schrader.

Am Rande der laufenden Meisterschaft fand auch wieder eine kleine Talentsichtung statt. Landestrainerin Daniela Koller und Sportdirektorin Tanya Bußmann können sich mittlerweile über einen fehlenden Nachwuchs im Jugend-Bereich nicht beschweren. „Dennoch ist eine kontinuierliche Sichtung und Beobachtung eine wichtige Voraussetzung des weiteren Erfolgs“, so Daniela Koller.

In der Vereinswertung konnte sich TC Donau Lech-Iller mit 88 Punkten an die Spitze setzen. Platz zwei ging an die SG Krumbach (87 Punkte!), gefolgt vom PSV Eichstätt (47 Punkte).

Alle Fotos von: Marvin Herchenbach