Bayernpokal in Rottenburg

Jedes Jahr stehen drei "Bayernpokal"-Turniere im Veranstaltungskalender der Bayerischen Taekwondo Union, über die man sich für die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft qualifizieren kann. Am letzten Wochenende wurde in Rottenburg an der Laber der letzte Bayernpokal ausgetragen, an dem noch 277 Teilnehmer - darunter auch der Nachwuchs für die Leistungsklasse 2 - an den Start gingen.

Die Wettkämpfe wurden auf vier Kampfflächen ausgetragen. In beiden Leistungsklassen wurde mit dem elektronischen Daedo-System und dem Video-Replay gekämpft. Auf Grund des großen Teilnehmerfelds wurden bei den Senioren die Kampfzeiten auf 3 mal 1,5 Minuten verkürzt.  

Die Teilnehmer des Bayernpokals wurden von Präsident Gerd Kohlhofer begrüßt. Nach einer kurzen Rede übergab er das Mikrophon an Karl Scharf, den ersten Bürgermeister von Pfeffenhausen, der die Teilnehmer ebenfalls aufs herzlichste begrüßte und allen viel Glück wünschte. Anschließend wurde der Bayernpokal offiziell eröffnet  

Als Ausrichter stellte sich das Taekwondo Team Bulut unter der Leitung von Sezei Bulut zur Verfügung. Aus der Sicht von Kampfrichter-Referent Abdullah Ünlübay hat sich der Verein wieder mal als toller Gastgeber präsentiert. „Das Taekwondo Team Bulut hat sich schon sehr oft als Ausrichter zur Verfügung gestellt. Auch dieses Mal haben Sezai und Mesut Bulut mit einem großen Helferteam dafür gesorgt, dass der Bayernsport in einem tollen Rahmen durchgeführt werden kann.“

Viele Teilnehmer nutzten in Rottenburg die letzte Chance, um sich für die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft zu qualifizieren. Abdullah Ünlübay: „Nach diesem Turnier wird die Liste für die Qualifikanten geschlossen. Wer es dieses Mal nicht geschafft hat, muss sein Glück in der nächsten Saison suchen.“

Der Bayernpokal konnte von Abdullah Ünlübay und seinem bewährten Helferteam problemlos durchgezogen werden. „Wir mussten uns neue Drücker für die Kampfrichter anschaffen, da die alten nicht mehr repariert werden konnten. In Rottenburg wurden die neuen Drücker zum ersten Mal eingesetzt.“

Mit 75 Punkten gewann der KSC Leopard Nürnberg den Pokal für die Vereinswertung, gefolgt vom Post-SV München (68 Punkte). Platz drei ging mit nur einem Punkt Rückstand an den TC Donau-Lech-Iller.