Bayernpokal in Wörth a.d. Isar

Eigentlich sollte der Bayernpokal in Ulm ausgetragen werden. Da dort aber die Sporthalle nicht mehr zur Verfügung stand, wurde ein neuer Ausrichter gesucht. Zum Glück sprang die TG Wörth/Isar-Essenbach ein. Nach einhelliger Meinung hat das Team rund um Abteilungsleiter Peter Mittermaier einen tollen Job gemacht.

Da die Sporthalle in Wörth wesentlich kleiner war, wurde das zugelassene Teil-nehmerfeld von Kampfrichterreferent Abdullah Ünlübay zunächst auf 180 Wett-kämpfer begrenzt. „In Wörth konnten wir nur zwei Kampfflachen aufbauen. Deshalb haben wir zunächst 180 Teilnehmer zugelassen. Wir haben uns dann aber noch einmal beraten und die Höchstgrenze auf 220 Teilnehmer verschoben.“ Nachmel-dungen waren nicht möglich.

Gekämpft wurde mit den elektronischen Westen der Firma Daedo. Außerdem war für die Kategorien der D-, C- und B-Jugend der Kopfschutz mit Visier vorgeschrie-ben. „Der Kopfschutz mit Visier ist seit 2018 vorgeschrieben“, erklärte Abdullah Ün-lübay. Ab der A-Jugend wurde ohne Visier gekämpft. Die Kampfzeit wurde auf drei Mal eine Minute festgesetzt.

Für Abdullah Ünlübay war es eine sportliche Herausforderung, ob er in Wörth den Zeitplan einhalten konnte. „Am Ende konnten wir an einem Wettkampftag pro Kampffläche sechzig Kämpfe durchziehen. Das ist sehr beachtlich und klappt nur, wenn man wirklich hervorragende Kampfrichterteams an den Flächen hat. Deshalb ein großes Lob am meine Kampfrichter.“

Die Siegerehrung bei der Vereinswertung übernahm Vizepräsident Georg Streif. Auf den 6. Platz kam mit 46 Punkten der TSV Neubiberg Ottobrunn. Einen Punkt mehr hatte der Post-SV München auf seinem Konto. Platz vier ging an den Taekwondo-Club Donau-Lech-Iller. Der dritte Platz ging an Taekwondo Özer Nürn-berg (62 Punkte). Platz zwei ging mit 63 Punkten an den KSV Irbis Memmingen. Mit 67 Punkten ging der erste Platz an Taekwondo Kirchseeon.


Text und Fotos:
Peter Bolz