Grand Prix 2017 in Rabat

Vanessa Körndl

Roxana Nothaft

Am vergangenen Wochenende wurde in Rabat / Marokko der Grand Prix ausgetragen, bei dem aus bayerischen Vereinen neben Roxana Nothaft (KSC Leopard Nürnberg) auch Vanessa Körndl (TV Altmannstein) an den Start gingen. 

Vom Weltverband „World Taekwondo“ werden jedes Jahr in den olympischen Gewichtsklassen drei Grand Prix ausgetragen, zusätzlich findet am Jahresende dann auch noch der Grand-Prix-Final statt. Voraussetzung für eine Teilnahme am Grand Prix ist ein Platz unter den besten 32 in der Weltrangliste. Am Grand-Prix-Final dürfen nur die besten Acht an den Start gehen.

In den vier olympischen Herrenklassen ging kein Teilnehmer aus Deutschland an den Start. Laut Weltrangliste hätte neben dem neuen Weltmeister Alexander Bachmann (Stuttgart) auch Tahir Gülec (Taekwondo Özer Nürnberg) in Rabat antreten können. Beide verzichteten auf einen Start, um ihre duale Ausbildung voranzutreiben. Für Bundestrainer Georg Streif ist das aber nicht der einzige Grund. "Momentan stehen wir auch mitten im Aufbau für das letzte Jahresquartal."

Am ersten Wettkampftag konnte sich Vanessa Körndl, die Jugendweltmeisterin 2014, bei den Damen bis 67 kg im ersten Kampf gegen Daniela Rotolo, die Europameisterin-Junioren 2017 aus Italien, mit 12 zu 4 Punkten durchsetzen. Im zweiten Kampf hatte sie es mit Elin Johansson aus Schweden, die aktuell im Weltranking auf dem fünften Platz steht, zu tun. Vanessa Körndl verlor den Kampf mit 4 zu 10 Punkten. 

Bei den Damen bis 57 kg musste Roxana Nothaft (KSC Leopard Nürnberg) im ersten Kampf gegen die spanische Vizeweltmeisterin Marta Calvo Gomez antreten. Nach drei Runden unterlag die Nürnbergerin knapp mit 5 zu 7 Punkten.