Bayernpokal in Pfuhl

 

Nachdem die ständigen Bitten, die Meldefristen einzuhalten, immer wieder ignoriert wurden, gab es erstmals für zwei Vereine ein Startverbot für den Bayernpokal. Werner Schuldes, dem BTU-Kampfrichterobmann, waren die permanenten Nachzügler schon immer ein Dorn im Auge. „Mit dem Eintrag der Wettkämpfer verbringe ich viele Nächte am Computer. Und wenn man dann meint, dass man es endlich geschafft hat, trudeln kurz vor dem Turnier die Nachmeldungen ein. Mir kostet das jedes Mal viel Zeit und viele Nerven.“

Weitaus erfreulicher war für Werner Schuldes der erste eigenverantwortliche Einsatz des „DeltaPool“-Systems von Hamid Rahimi und die enorm zeitsparende Registrierung und Erfassung mit den Barcodescannern. Einen Wermutstropfen gab es aber trotzdem noch. „Die Pool-Listen mussten  während des Turniers nachkonfiguriert werden. Da der Hamid in den USA war, hat uns Herr Strauß von der NWTU aus dem schlimmsten Schlamassel geholfen. Mit dem Turnier konnten wir aber pünktlich anfangen.“
 
Als Ausrichter bekam der TSV Pfuhl für die Ausstattung der Wettkampfhalle durchwegs gute Bewertungen. Einziges Manko war die Mikroanlage, die den Anforderungen nicht gewachsen war.

Insgesamt gingen 320 Wettkämpfer aus 44 Vereinen an den Start. Um das Turnier innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens durchziehen zu können, mussten drastische Kürzungen bei den Pausen- und Kampfzeiten vorgenommen werden.

Trotz aller Hektik nahm sich Werner Schuldes die Zeit, um mit seinem neuen Fotoapparat einige sehenswerte Bilder zu schießen.

Bewertung Bayernpokal Ausrichter Pfuhl.pdf