Bayerische Meisterschaft in Rottenburg an der Laaber

In diesem Jahr wurde die Bayerische Meisterschaft in Rottenburg an der Laaber ausgetragen. Für einen Start bei der „Bayerischen“ mussten sich die Teilnehmer mit einem ersten Platz beim Challenge Cup oder einem Finalplatz bei einem der drei ausgetragenen Bayernpokale qualifizieren. In Rottenburg gingen 205 Wettkämpfer aus 37 Vereinen an den Start. 

Kampfrichter-Referent Abdullah Ünlübay hielt sich wegen eines internationalen Einsatzes in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Aus diesem Grund übernahm Daniel Frauenfelder. Neben seinem bewährten Team in der Wettkampfleitung standen ihm auch vier Kampfrichterteams zur Verfügung. Aus seiner Sicht lief bei der Bayerischen Meisterschaft alles nach Plan.

Gekämpft wurde auf drei Kampfflächen mit elektronischen Kampfwesten und elektronischen Kopfschützern der Firma Daedo. Außerdem kam auch das Videoreplay zum Einsatz. An einer der drei Flächen wurden zwei technisch sehr hochwertige Kameras getestet. Für Daniel Frauenfelder war die Qualität der zur Verfügung stehenden Bilder unglaublich hoch. „Die beiden aufgestellten Kameras haben eine wesentlich höhere Auflösung. Dadurch kann man die wichtigen Sequenzen mit einer sehr guten Qualität heranzoomen. Für die Wettkampfgerichte ist das eine enorme Erleichterung für ihre Entscheidungen.“

Als Ausrichter stellte sich das Taekwondo Team Bulut zur Verfügung unter der Leitung des Geschwister-Trio Sezei, Mesut und Sibel Bulut. Zusammen mit ungefähr 30 Helfern sorgten sie sich um das Wohl der angereisten Gäste in der Sporthalle.

Für  BTU-Präsident Gerd Kohlhofer der bei einer zeitgleich angesetzten Sitzung des Bayerischen Landessportverbandes anwesend sein musste, übernahm Ehrenpräsident Reiner Hofer die Begrüßung der Sportler und Zuschauer. Anschließend übergab er das Mikrophon noch an Alfred Holzner, den Bürgermeister von Rottenburg a.d. Laaber.

Die Wettkämpfe wurden von Jugend-Bundestrainer Marco Scheiterbauer beobachtet. Auch die beiden Landestrainer, Özer Gülec und Nurettin Yilmaz, standen an den Kampfflächen, um neue Talente zu entdecken.    

Der der regionale Fernsehsender „Isar-TV“ schickte ein Kamerateam in die Sporthalle nach Rottenburg. Von mehreren aufgenommenen Kämpfen und verschiedenen Interviews mit dem Ausrichterteam und Wettkämpfern veröffentlichten sie einen sehenswerten Fernsehbeitrag. Wer den Beitrag noch nicht kennt, kann ihn hier anschauen: https://www.isar-tv.com/mediathek/video/bayer-taekwondo-meisterschaften/

Während der Bayerischen Meisterschaft nutzte Reiner Hofer als Vorsitzender des Taekwondo-Förderverein-Bayern die Möglichkeit,  vier jugendliche Nachwuchstalente als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen in der laufenden Saison ein Kuvert mit einem Bargeldbetrag zu überreichen.

Mit 1.591 Punkten ging der Pokal für die Vereinswertung in diesem Jahr an den KSC Leopard Nürnberg, Platz zwei ging mit 1.537 Punkten an den TSV 1865 Dachau. Der Taekwondo Özer Nürnberg kam mit 1.029 Punkten auf den dritten Platz.

Zum Schluss erhielt Garyfalla Litsa Chlorou (TKD Özer Nürnberg) einen Pokal für die beste Technikerin und Furkan Kücüksungur (KSC Leopard Nürnberg) den Pokal für den besten Techniker. Der Pokal für den besten Coach wurde an Reinhard Langer (TSV 1865 Dachau) überreicht und der Pokal für den besten Kampfrichter an Daniel Frauenfelder.

Alle Fotos von: Peter Bolz

 

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